Geneigte Leser werden sich fragen, warum wurde nebst der H0-Anlage in Gleichstrom noch eine in Wechselstrom erstellt? Die Antwort ist eigentlich sehr einfach. Fragen Sie heute ein Kind, welche Modelleisenbahn er habe, werden sie sicherlich die Antwort erhalten: eine Märklin-Anlage. Hat nicht jeder Bubentraum mit dieser für die ganze Modelleisenbahnbranche historischen Marke angefangen?
Dem MEB ist die Nachwuchsförderung ein grosses Anliegen. Wie können wir die Jugendlichen anspornen, statt im stillen Kämmerlein, das Hobby in einem Modelleisenbahnclub zu pflegen?
Unsere Antwort war die Planung und der Bau einer 'Märklin-Anlage'. Damit jeder kleine Besucher seine Modelle von Zuhause in den Club mitnehmen und fahren lassen konnte, wurde eine kleine Anlage in unser Konzept aufgenommen. Die einfache Anlage in Form des 'Hundeknochens', verfügt über einen viergleisigen Bahnhof, der gebäudemässig nach dem Original des Bahnhofes Cham, nachgebaut
wurde. Verschiedene Abstellgleise mit einer Drehscheibe verleihen der Anlage das gewisse Etwas.
Ganz speziell zu erwähnen ist die Steuerung dieser kleinen Anlage. Es kann nicht nur mit Wechselstrom analog und digital, sondern nach einem Umschalten auch mit Gleichstrom analog gefahren werden.
Der Erbauer dieser Anlage, Karl Drescher, versteht es immer wieder, die kleinen Besucher und auch die jungen Clubmitglieder für das 'Isebähnle' zu begeistern.
Die Anlage ist zwischenzeitlich schon sehr weit fortgeschritten. Kleinere Änderungen und Neubauten werden immer wieder in Angriff genommen.
| Art der Anlage | Festbauweise, Form 'Hundeknochen' |
| Weichen | Eigenbau, System 'Athearn' |
| Weichenantriebe | Handschaltung, gekuppelt mit 4-poligem Umschalter |
| Geleisematerial | Märklin K-Geleise, Roco-Flex mit Peco-Mittelleiter, Roco-Weichen |
| Signale | Bausatz Viessmann, SBB Eigenbau |
| Kabel | Kupferlitzen 0.75 mm / 0.5 mm |
| Häuser/Gebäude | Evergreen (Polystyrol) |